Weltservicetag

29. September

Die Corona-Pandemie hat die Wirtschaft und die Gesellschaft in Deutschland und weltweit stark belastet. Viele Unternehmen mussten ihre Produktion oder ihre Arbeit vorrübergehend einstellen und Beschäftigte ins Homeoffice oder in Kurzarbeit schicken.

Es gab aber auch Unternehmen, die konnten die Krise gut meistern oder sind gar als Gewinner aus der Krise hervorgegangen, weil sie sich neu positioniert oder neue Leistungen – neuen Service – angeboten haben. Gastronomie mit Lieferdienst oder Abhol-Angeboten etwa, Restaurants mit speziellen Corona-Speisekarten, Kommunikationsberater und PR-Leute, viele Handwerker, außerdem IT-Unternehmen, die sich auf die Anbindung von Homeoffice und Unternehmen spezialisiert oder bei der Digitalisierung von Konferenzen geholfen haben. Sie alle haben gezeigt, dass Service in der Krise eine große Rolle spielt.

Mehr Service und Kundenorientierung

Viele Betriebe haben auch den Stillstand während des Lockdowns genutzt, um ihr Leistungs-Angebot zu überdenken, zu verbessern oder ganz neu zu definieren: Was bieten wir konkret an? Wo liegt der Nutzen für unsere Kunden? Was macht ein Wettbewerber vielleicht besser? Auch sie haben sich auf mehr Service konzentriert und damit das in den Fokus genommen, was für alle Unternehmen immer wichtig ist: die Kunden.

Aus all diesen Beobachtungen und Überlegungen ist die Idee entstanden, dem Service und der Kundenorientierung einen eigenen Aktionstag zu widmen. Jedes Jahr gibt es Hunderte Aktionstage für viele verschiedene Themen (manche davon sind nicht einmal ernst gemeint). Wir meinen es aber ernst: Service ist eines der wichtigen Themen, die wir nicht aus dem Blick verlieren sollten. Das hat uns die Corona-Krise gezeigt.